Abteikirche und Klosteranlage Marienfeld
Vorgestellt von Eckhard Möller
Zweifellos das bedeutendste Baudenkmal im Kreis Gütersloh ist die 1222 geweihte Abteikirche in Marienfeld. Selbst beeinflusst von den Bautraditionen des Zisterzienserordens und in Südwestfrankreich, beeinflusste sie die Kirchbauten der beginnenden Gotik in Westfalen und strahlte aus bis in das Baltikum, wo sich die zerstörte Kirche von Uexküll und der Dom zu Riga in die Tradition der Marienfelder Kirche einordnen.
Der bedeutende Sakralbau der Spätromanik steht mit seiner bedeutenden gotischen und barocken Ausstattung im Mittepunkt der Führung. Zu nennen ist vor allem die auf Johann Patroklus Möller zurückgehende barocke Orgel, deren Prospekt die Westseite der Kirche dominiert.
Von der großen Klosteranlage des 1185 gegründeten Klosters sind noch das 300 Jahre alte, barocke Abteigebäude - die ehemalige Residenz des Abtes - und die Wirtschaftsgebäude erhalten, die den ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters umrahmen. Sie legen bis heute Zeugnis das Selbstbewusstsein des Abtes und für den Reichtum des Klosters in seiner letzten Blütephase vor der Säkularisation im Jahr 1803 ab.
Zusätzlich zur Führung kann gegen Aufpreis ein Orgelvorspiel gebucht werden.
Foto: Blick auf die Abteikirche, (c) Stadtarchiv Gütersloh
Art der Führung:
Klosterbesichtigung
Stadtführer:
Eckhard Möller
Die nächsten Termine:
auf Anfrage
Dauer der Führung:
90 Minuten
Teilnehmerzahl:
max. 25
Preis für Gruppen:
25 Euro
Buchung:
Stadtarchiv Harsewinkel,
Tel. 0 52 47 / 93 51 27